Aktuelle Berichte
Exkursion zum Studientag in Regensburg:
Erstelldatum01.06.2026
"Welcher Wahrheit will ich glauben?"
Im Rahmen der Wissenschaftswoche mit dem Leitfach Religion hatten wir – Susanne Forster, Iara Huber, Annalena Bauer und Antonia Lieber – die Gelegenheit, an einem Studientag der Katholischen Fakultät der Universität Regensburg teilzunehmen. Unsere Religionslehrerin Frau Bauer machte uns auf dieses Angebot aufmerksam und ermöglichte uns so einen spannenden Einblick in aktuelle theologische Fragestellungen.
Der Studientag fand am 26. Februar 2026 statt und widmete sich der zentralen Frage: „Welcher Wahrheit will ich glauben – oder muss ich es sogar?“ Dabei ging es nicht nur um religiöse Wahrheit, sondern auch allgemein darum, wie Menschen Wahrheit verstehen, erkennen und bewerten.
In verschiedenen Kurzvorlesungen näherten wir uns dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, ob es überhaupt eine absolute Wahrheit gibt oder ob jeder Mensch seine eigene Wahrheit konstruiert. Deutlich wurde, dass Wahrheit häufig subjektiv geprägt ist – beeinflusst durch persönliche Erfahrungen sowie gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe.
Anhand von Beispielen aus Gesellschaft, Religion und Medien wurde zudem veranschaulicht, wie leicht sich sogenannte „gefühlte Wahrheiten“ verbreiten können. Umso wichtiger sei es, Aussagen kritisch zu hinterfragen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.
Auch die Bibel und ihr Wahrheitsanspruch wurden thematisiert: Sie wurde nicht als reines Faktenbuch verstanden, sondern als Sammlung von Erfahrungen und Deutungen, die Menschen im Glauben an Gott gemacht haben. Sie kann dazu anregen, über eigene Überzeugungen nachzudenken und Orientierung zu finden.
Der Studientag war für uns eine interessante und bereichernde Erfahrung, die uns wertvolle Denkanstöße gegeben hat – nicht nur im Fach Religion, sondern auch darüber hinaus. Er hat gezeigt, dass Wahrheit nicht immer eindeutig festgelegt ist, sondern sich als vielschichtig und wandelbar erweist. Umso wichtiger ist es, offen für andere Perspektiven zu bleiben und sich auf neue Gedanken einzulassen.





