Erfolgreicher 3. Platz bei "Jugend forscht"

 

Beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ beteiligten sich auf Anregung und Unterstützung von OStR Christian Blass Schüler der 6. Klassen und holten sich auf Anhieb den 3. Platz unter allen Schulen aus ganz Niederbayern.

 

Bei einer Präsentation in Dingolfing führten die Schüler ihre Projekte vor einer fachkundigen Jury vor.

 

Mit ihrem Thema in Biologie „die Wahrnehmung von Fruchtstoffen bei der Fruchtfliege“ hatten sich Lena Kahde (Au), Selina Würfl (Elsendorf) und Julia Scholz (Au) über Monate beschäftigt. Nach dem erfolgreichen Regionalwettbewerb durften sie ihr Experiment auch auf dem Bezirksentscheid vorstellen. Die ersten Fruchtfliegen erhielten sie von einem Regensburger Professor, bevor sie mit viel Mühe und Engagement und vor allem unendlichen Erfindergeist erforschten, welche Flüssigkeit die größte Anziehungskraft auf die Tiere hat. Da wurden Wein und verschiedene Biere chemisch zerlegt, destilliert und Gemische aus obergäriger Hefe oder Würze gemischt. Begleitet wurde das Ganze mit genauer Zählung und Auflistung der Fruchtfliegen, wie bei echten Forschern. Das Ergebnis war, dass obergärige Hefe, das beste Lockmittel für die mitunter lästigen Insekten ist. Der 3. Platz war der verdiente Lohn für so viel Einsatz.

 

Nicht weniger interessant war das Thema von Thomas Kastl (Mühlhausen) mit „Recycling-Holz aus nachwachsenden Rohstoffen“.  Mit einem Gartenhäcksler zerkleinerte er Pappe und legte diese in Wasser. Mit einem Pürierstab wurde ein Brei hergestellt und mit Hilfe von Stäben in Form gebracht und getrocknet. Dann startete der Versuch, ob Holz oder diese Pellets besser brennen und was die größere Wärme abgibt. Mit einem Messgerät wurde der Brennwert ermittelt.

 

Für ihr großes Engagement, neben der Schule, erhielten sie nicht nur eine großartige Siegerehrung mit Experimentalshow, sondern jeder als Prämie ein ferngesteuertes Auto.

 

Schuldirektor Max Leppmeier gratulierte den jungen Forschern und wünschte weiterhin viel Erfolg bei den unzähligen Ideen, die die Schüler noch vorhaben und dankte Lehrer Blass für seinen Einsatz und vor allem für den großen Erfolg, auch für das Gabelsberger Gymnasium.

 

 

 Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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