Deutsch-französische Aktion am Gymnasium



Um die Öffentlichkeit mehr für das Fach Französisch am Gymnasium zu sensibilisieren, veranstalteten Oberstudienrat Alfred Windorfer, Fachbetreuer für Französisch, zusammen mit Studiendirektorin Ulrike Spiller und Studienrätin Sabine Müller eine deutsch-französische Aktion am Gabelsberger-Gymnasium. Künftige Französischschüler sollten damit aufmerksam auf diese schöne Sprache gemacht werden und Französischschüler zeigten, dass sie sich für das richtige Fach entschieden hatten. Als Aufhänger nahmen Lehrer und Schüler den Elysee-Vertrag, der 1963 vom deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, dem französischen Staatspräsidenten, unterzeichnet wurde. Nach den vielen Kriegen in Europa sollte er beiden Ländern helfen, sich wieder zu versöhnen. Besonderer Wert wurde dabei auf die Jugend- und Kulturpolitik gelegt. Das Ergebnis daraus sind viele Partnerschaften zwischen Schulen und Vereinen und sogar Städtepartnerschaften. Dies wird auch seit vielen Jahren am Gabelsberger-Gymnasium mit einer Schule in Noailles praktiziert.
Der deutsch-französische Vertrag und die Schulpartnerschaft sind auch die Themen der beiden von den Lehrern und Schülern gestalteten Stellwände in der Aula gewesen. Vor allem bei den Schulpartnerschaften konnte man erkennen, wie viel Spaß es machen kann, eine fremde Sprache zu lernen und ein anderes Land mit seinen Menschen und Kultur kennen zu lernen.
Zusätzlich arbeiteten die Organisatoren ein Quiz für die Mittel- und Oberstufe aus, bei dem es Asterix-Bände zu gewinnen gab. Beim Quiz in den 5. Klassen wurden Kleinpreise verteilt.
Die 9. Klassen, die schon fast perfekt Französisch sprechen, steuerten einen Pausenverkauf mit einer breiten Palette an französischen Kuchen bei, dessen Erlös an die Haitihilfe ging.
Die Schüler beteiligten sich mit Eifer an den Quizfragen und Magdalena Hofbauer aus der K 12 und Korbinian Maier aus der 9. Klasse schafften es fast vollständig richtig zu lösen.
Schulleiter Heinz Ludwig überreichte zusammen mit Fachbetreuer Windorfer die Preise an die beiden Gewinner. Ludwig lobte das Engagement von Lehrern und Schülern und hob hervor, wie wichtig es sei, im immer näher zusammenwachsenden Europa moderne Fremdsprachen zu lernen und zu sprechen.


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