Sparkassenbesuch

Gabelsberger - Gymnasium verlegt Unterricht in die Sparkasse

Im Rahmen des 8-jährigen Gymnasiums soll den Schülern neben der schulischen
Ausbildung auch ein Einblick in die Praxis ermöglicht werden. Für die
Schüler der 8. Klassen des wirtschaftlichen Zweiges des Gabelsberger-
Gymnasiums organisierten Studiendirektorin Ulrike Diepold-Ferstl und
Studienrätin z.A. Claudia Grundbuchner einen Informationstag bei der
Sparkasse Mainburg. Gebietsdirektor Anton Pitzl, Abteilungsleiter Marketing
und Vertrieb Johann Stocker und Jugendmarktbetreuerin Susanne Brunner
gaben einen Überblick über Theorie und Praxis einer Bank.
Im theoretischen Teil erläuterte Johann Stocker den Schülern den Zweck
einer Bank. Von der Geldanlage mit Zinsen auf der einen Seite und dem Kredit
für Investitionen auf der anderen Seite, die Arbeitsplätze schaffen, zeigte
er die nützliche Anlage von erspartem Geld. Er ging dabei detailliert auf
Begriffe wie Verfügbarkeit, Laufzeit und Zinsen ein. Da viele Kinder bereits
bei der Geburt ein Sparbuch erhielten und später ein Konto, erläuterte er den
Ablauf einer solchen Geschäftsbeziehung. Ausdrücklich wies er bei der
Verwendung einer Scheckkarte auf die Sicherheit mittels der Geheimnummer hin
und die zentrale Nummer Telefonnummer 116 116 bei einem Verlust. Dabei bezog
er die Schüler mit Fragen nach ihrem Wissenstand in den Vortrag mit ein.
Weitere Infopunkte waren das Girokonto, das Lastschriftverfahren, der
Dauerauftrag und die EC-Karte, die heute Bankkarte genannt wird. Bei der
Frage nach anderen Anlageformen zeigte sich, dass die Schüler bereits kleine
Wirtschaftsexperten sind und zahlreiche andere Formen nennen konnten.
Lebensversicherungen, Bankanteile, Kredite, Aktien und Dax waren bereits
bekannte Begriffe. Stocker ergänzte das Bekannte mit Wissenswerten über
Spekulationsgeschäfte, Aktienhandel, Börsen und Fonds. Das Telebanking und
eine Ausbildung bei einer Bank bildeten den Abschluss der theoretischen
Schulung.
Den praktischen Teil übernahm Susanne Brunner. Sie zeigte den Schüler zu
Beginn den Tresorraum. Fasziniert bestaunten sie die Sicherungsvorkehrungen
und stellten Fragen zu den Bankschließfächern, dem Alarm und den Kosten für
ein privates Schließfach. Besonders gefragt war der bankinterne Tresorraum,
der aber für Außenstehende tabu war. Einige Schüler überlegten bereits, ob
sie sich für 20 Euro im Jahr ein Bankschließfach für wichtige Dinge zulegen
werden. Danach ging es zum Automaten und man konnte eine Geldabhebung per
Scheckkarte mit verfolgen. Der Schalterraum, ein Kontoauszugsdrucker und die
Kasse bildeten den Abschluss der Führung. Dabei wurden alle Fragen der
Schüler geduldig und ausführlich beantwortet.


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