Handballtraining mit Peter Feddern


Für ein Training mit einem hochkarätigen Profi konnte Oberstudienrat Otto Faber den Ehrenvorsitzenden der Deutschen Handballtrainer-Vereinigung, Ex-Bundesligaspieler und Mitglied des Lehrstabes des Deutschen Handball-Bundes Peter Feddern gewinnen.
Stellvertretender Schulleiter Studiendirektor Alois Mandl bedankte sich im Namen der Schule für das Training und wies darauf hin, dass Deutschland im Handball den Weltmeistertitel errungen hat. Leider sei der Schwerpunkt dieser Sportart überwiegend im Norden des Landes verankert. Otto Faber dankte Mandl für den großen Einsatz für diese Sportart zum Nutzen der
Schüler des Gabelsberger - Gymnasiums. Neben den Handballspielern konnte Mandl auch die Sportlehrer des GGM, Studiendirektorin Marie-Luise Gasser-Hönig, Studienrätin Gertraud Lefeber, Studienreferendar Johannes Linser, und vom TSV Mainburg Christine Kastner begrüßen.
Vor dem Training wies Feddern darauf hin, dass die angebotene Trainingseinheit „3-2-1 Deckung“nur eine von vielen Varianten sei. Die Abwehr im Spiel sei ein taktisches Konzept, das nicht nur den Körper fordert, sondern sich auch im Kopf abspielt. Bei ihm stehe auch nicht der Einzelne im Vordergrund, sondern immer die Mannschaft mit ihren Aktionen
und den Reaktionen. Jeder Spieler müsse zu jeder Zeit mit dem zusammenarbeiten, der gerade den Ball besitzt. Man soll seinen Partner oder Gegner immer wie in einer Zeitung lesen, was seine Körpersprache oder Mimik gerade andeutet. So weiß man immer, was der Mitspieler oder der Gegner plant und kann dies sofort beim Spiel umsetzen. Mit der idealen Grundaufstellung startete das aktive Training. Jeder Spieler erhielt seine optimale Position,
immer mit dem Vermerk, warum gerade dieser Platz im Spiel von Vorteil oder Nachteil ist. Auch die markierten Bodenlinien der Turnhallen können dabei von Vorteil sein. Weiter sei es wichtig, dass Körper und Geist immer in Bereitschaft sind, dass die Körperfront immer zum Ball zeigen muss und dass die Offensivspieler immer eine Kooperation bilden. Nach so viel Theorie ging es an das Spiel, wobei sowohl Otto Faber als auch die anwesenden Sportlehrer immer wieder mit einbezogen wurden und Feddern alle Fragen beantwortete. An Hand der einzelnen Spielsituationen erklärte Feddern, was falsch ist oder was man besser machen könnte. Bei brenzligen Situationen wurde erklärt und gezeigt, wie man auch solche Lagen besser in den Griff bekommt. Nach zwei Stunden Training hatten die jungen Herren der 7. bis 9. Klasse einiges in Sachen Handball gelernt. Bevor sich Otto Faber für das hervorragende Training bedankte, wies Feddern darauf hin, dass nicht nur die Mannschaft den Sieg bestimmt, sondern auch der Trainer, der die einzelnen Spieler kennt, die richtige Abwehrtechnik einsetzt und der auch weiß, wer bei einem Turnier fit ist.



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