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Schüler des Gabelsberger- Gymnasiums beteiligten sich heuer unter der Leitung von Studienrat Christian Blass zum zweiten Mal bei „Jugend forscht“ und erreichten auf Anhieb einen 2. und 3. Platz.
Der Wettbewerb „Jugend forscht“, der vom Bundesministerium für Forschung und Bildung in Zusammenarbeit mit dem „Stern“, dem Gründer dieses Wettbewerbes, organisiert und finanziert wird, sucht jedes Jahr nach den besten Erfindungen. In sieben Kategorien können sich Schüler und selbstverständlich auch Schülerinnen mit ihren Erfindungen melden.
Die beiden Sandelzhauser Schüler Stephan Markst (Klasse 9b) und Maximilian Sixt (11c) hatten sich ein Jahr lang mit dem Thema „geruchsfreie Toilette“ befasst. Da wurde geforscht, getüftelt und experimentiert, die künstliche Herstellung von Gerüchen mit altem Weihrauch praktiziert und danach ein Prototyp für die praktischen Versuche gebaut. Nebenbei wurden im
Wahlunterricht bei Herrn Blass die einzelnen Ergebnisse besprochen, bis letztlich der Versuch gelang. Mit diesem Ergebnis meldeten sich die Schüler beim Regionalwettbewerb für Niederbayern an und erreichten auf Anhieb den 2. Platz in der Kategorie Technik. Zusätzlich gab es einen Sonderpreis der Stadtwerke Passau und das Gabelsberger-Gymnasium erhält
für die Unterstützung ihrer Schüler bei diesem Projekt einen Geld-Gutschein.
Leider werden in Deutschland junge Forscher aber immer noch nicht richtig unterstützt. Eine Patentanmeldung ist kaum finanzierbar und Bewerbungen bei großen deutschen Sanitärherstellern blieben unbeantwortet. Die beiden jungen Herren versuchen nun, im Rahmen ihrer eigenen finanziellen Möglichkeiten den Prototyp in gebrauchsfertige Ware umzubauen und damit vielleicht auf die Erfindermessen zu gehen. Das Problem bleibt weiterhin die Finanzierung, da Jugendliche oft viele Ideen, aber noch kein Geld haben und Sponsoren nicht zu finden sind.
Den 3. Platz in der Kategorie Mathematik/Informatik belegte in Passau Josef Brandl aus Sandelzhausen. Der 18-Jährige entwickelte einen Museumsführer für das Handy, vorerst nur für das Mainburger Stadtmuseum. Nach bestimmten Nummern können über das Handy die Objekte visuell dargestellt werden. Auch hier wären für große Museumsführer erst die finanziellen Möglichkeiten zu verbessern, bevor der Schüler weitere Programme entwickeln kann.
Oberstudiendirektor Heinz Ludwig dankte den Schülern für ihren Wissensdurst und ihr Engagement, das nicht nur eine finanzielle Belohnung für die Schule erbrachte, sondern auch den guten Ruf des Gabelsberger-Gymnasiums festigt.