Der Bezirksentscheid im Handball fand heuer unter der Leitung von OStR Faber, der auch Stützpunktleiter Handball ist, am Gabelsberger - Gymnasium statt. Stellvertretender Schulleiter Alois Mandl dankte seinem Kollegen Faber für die hervorragende Organisation und begrüßte die Gäste, Schiedsrichter Matthias Schöll und die GGM-Betreuer Veronika Rieder, Sarah Beck, Felix Hertle und Philipp Bornheimer. Der Bezirksentscheid falle heuer besonders günstig, da zeitgleich die Handball-Europameisterschaften in Norwegen ausgetragen werden.
Der Bezirksentscheid der Jungen III wurde zwischen dem Gabelsberger - Gymnasium und dem Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf ausgetragen. Der bei den Mädchen III wurde zwischen dem Gymnasium Landau, dem St. Michaels-Gymnasium Metten und dem Gastgeber ausgetragen. Die Mainburger hatten sich für diesen Entscheid nur wenig Chancen
ausgerechnet, da viele ihrer Stammspieler beim TSV Mainburg nicht Schüler am Gymnasium sind und so nicht zugelassen waren.
Das erste Spiel bestritten die Mädels gegen Metten und legten sich gleich mächtig ins Zeug. Schon nach kurzer Zeit erzielte Pia Galster das erste Tor, Marie-Theres Schwertl schob zwei weitere Tor hinterher. Dank der Torfrau behielt die Mannschaft lange die Oberhand. und ging mit 7:5 in die Halbzeit. Der Trainer der Mettener wurde sichtlich nervös und versuchte vom Spielrand mit Kommandos zu helfen. Als Pia Galster im Alleingang dann noch quer über das Spielfeld rannte und ins feindliche Tor warf, war für Metten nichts mehr zu retten und die Mainburger Mädels siegten mit 13:7.
Beim Spiel Deggendorf gegen die Mainburger fanden beide Teams anfangs nur schwer ins Spiel. Langsam kehrte Ruhe ein und ab da lief das Spiel. Vor allem die Mainburger wurden aktiv und führten bald mit 3:1. Viele Torchancen der Gegner verhinderte aber auch der Mainburger Tormann mit einer hervorragenden Leistung. Nach dem 3:2 wurde das Spiel spürbar druckvoller, da beide Mannschaften mit einem Vorsprung in die Halbzeit gehen wollten. Immerhin schafften sie es mit einem Unentschieden von 11:11, sich in die Halbzeit zu verabschieden. Die zweite Halbzeit lief dann besser. Die Mainburger kämpften, hatten einige glücklose Torchancen, aber hielten sich immer in Führung. Da dies die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft ist, wurde hart um den Sieg gekämpft und zeitweise waren die Gegner auch nicht immer mit den Schiedsrichter-Entscheidungen zufrieden. Schließlich qualifizierten sich die Mainburger mit 25:20 für die nächsthöhere Wettkampfstufe.
Weiter ging es mit der heimischen Mannschaft gegen Landau. Ihre Energie und Einsatz waren beeindruckend und das Ergebnis für die Halbzeit mit 3:1 ebenfalls. Nach der Halbzeit erwachten die Landauer zu Hochform und spielten ihre Größe voll aus. Ein zugesprochenes 10m-Tor, das die Torfrau nicht halten konnte, die Nervosität und Spannung nicht nur bei den Zuschauern und die körperliche Unterlegenheit schickten die Mannschaft mit einem 3:4 als Verlierer vom Platz.
Das Spiel Landau gegen Metten war vor allem deshalb interessant, weil beide Teams gleich stark schienen. Das Spiel entschied mit 9:8 Metten für sich. Nun war das eingetreten, was echte Fans nicht mögen: das Siebenmeter Werfen, weil jede Mannschaft einmal gewonnen hatte. Aber die Mädels gestalteten auch dies wieder äußerst interessant. Jeder Treffer oder ins Aus gerutschte Ball wurde aufmerksam gezählt. Gegen Metten wurden von den Mainburgern 2 Bälle verworfen und vom Gegner drei. Der Druck auf die Mainburger wuchs. Sie kämpften und taktierten und die Torfrauen zeigten eine überaus gute Leistung. Schließlich landete ein Ball der Mainburger im Tor und sicherte den Turniersieg. Überglücklich nahmen die Mädchen und Jungen die Urkunden und Medaillen von Anton Pitzl, Gebietsdirektor der
Sparkassen, die diese Wettkämpfe niederbayernweit sponsern, entgegen. Stützpunktleiter Handball Otto Faber kann auf seine Arbeit für die Sportart und seine Spieler stolz sein, gingen sie doch als Außenseiter ins Spiel und am Ende wurden beide Mannschaften Sieger.