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Auf einer Tagung in der Georg von Vollmar-Akademie in Kochel regierten Schüler
der 11. Klassen die Welt mit allen Vorkommnissen und deren Konsequenzen .
Unter der Leitung von Kapitänleutnant Mathy und Hauptmann Walton zeigten die Schüler aus Mainburg mit Hilfe ihrer Lehrer Jana Beijer und Bernd Kohlmann, wie man die einzelnen Länder regiert. Dafür wurde jedes Land mit Ministern, Presse und allen üblichen Institutionen ausgestattet. Die einzelnen Funktionen wurden von Schülern übernommen.
Beim imaginären Wirtschaftsforum wurden die einzelnen Handelsphasen durchgespielt und die Schüler versuchten eifrig ihre Rohstoffe und Energien für notwendige Bedarfsgüter zu tauschen. Dabei kämpften die Wirtschaftsminister eifrig um jeden Dollar, während die
Staatschefs die Richtlinien der Politik angaben und für die innere und äußere Sicherheit sorgten. Die Opposition versuchte Fehler in der Umweltpolitik aufzudecken und damit ihre Stellung für die Neuwahlen und einen Regierungswechsel zu festigen. Mit von der Partie bei diesem Planspiel waren auch die Vereinten Nationen, die Weltbank, Weltpresse, Greenpeace
und amnesty international. Gekämpft wurde um jedes Jahr, das dann auf der UN-Vollversammlung seinen Abschluss fand. Probleme waren vor allem die größer werdenden Müllberge, die Auswirkungen auf das Weltklima haben, drohende Abwanderungen der Bevölkerung, Bürgerkriege und bohrende Fragen der Weltpresse, um dann am Ende die alles entscheidende Frage zu klären: Wie erfolgreich waren die einzelnen Länder wirtschaftlich und
politisch? Dafür gab es Bonipunkte für das nächste Planspiel-Jahr.
Ziel der Veranstaltung war es, den engagierten Schüler auf spielerischem Weg, aber doch realitätsnah, die komplexen Beziehungen und Verflechtungen der internationalen Politik zu verdeutlichen. Zusätzlich sollten die Teilnehmer für hoch brisante Themen wie Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung sensibilisiert werden. Wie ein kurzes Resümee zwischen Veranstalter, Lehrern und Schülern zeigte, hat das Seminar nicht nur viel Spaß gemacht, sondern die Schüler und Schülerinnen haben auch viel für ihr Verständnis von Umwelt und politischen Gegebenheiten gelernt.