Seit zwei Jahren wird das Thema „Debattieren“ am Gabelsberger-Gymnasium groß geschrieben, denn genau seit dieser Zeit beteiligen sich Schüler unter Leitung von Studienrat Franz Kufner am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“. Dieser Schülerwettbewerb findet unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zusammen mit mehreren Stiftungen statt. Die Kultusministerien der einzelnen Länder unterstützen dieses Projekt.
Die Idee ist es, dass eine lebendige Demokratie Menschen braucht, die kritische Fragen stellen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Daher ist es wichtig, dass man bereits in der Schule die Regeln des Debattierens lernt und übt. Es geht immer um Themen, durch die die Schüler angeregt werden, sich mit aktuellen Streitfragen auseinanderzusetzen.
Am Gabelsberger - Gymnasium wurde dieser Wettbewerb in den 10. Klassen und der Q 11, der Qualifizierungsphase, durchgeführt. Zusammen mit Studienrätin Kerstin Sendler und Studienrat Bernd Kohlmann wählte Studienrat Kufner die einzelnen Kandidaten aus rund 130 Schülern aus. Ins Finale kamen acht Teilnehmer, die in zwei Teams antraten. Vor ihren Klassenkameraden und der Jury aus den drei Lehrern und den Mitschülern Christoph und Stefan ging es dann ans Debattieren.
In der ersten Gruppe mussten sich Vanessa Löb, Theresa Kaufmann, Aaron Jungblut-Klemm und Marisa Goossens mit dem Thema: „Sollen Lehrer bei den Eltern ihrer Schüler Hausbesuche machen?“ auseinandersetzen. In einer hochwertigen Diskussion versuchten die Pro- und Kontragruppe sich gegenseitig zu überzeugen. Mit einer Glocke wurde von der Jury die genaue Redezeit überwacht. Für ihr diszipliniertes Verhalten gegenüber der Konkurrenz und ihre gute Argumentation erhielten alle anschließend Lob von Lehrern und Schülern. Weiter ging es mit Gruppe 2 mit Michael Dropmann, Tobias Aschenbrenner, Stefanie Peters und Florian Koslowski zum Thema: „ Soll auf bestimmten öffentlichen Plätzen der Konsum von Alkohol erlaubt werden?“ Obwohl einer der Debattierenden kurzfristig eingesprungen war, schlug sich auch diese Debattenrunde gut.
Nach einer Beratung der Jury standen die Sieger fest. Aaron Jungblut-Klemm und Marisa Goossens sind die besten Debattierenden des GGM und haben sich daher für den Regionalentscheid Niederbayern/Oberpfalz in Regensburg qualifiziert. Florian Koslowski ist der erste Nachrücker.