Samstag, 15. September 2007, 06.15 Uhr, Busparkplatz des Gabelsberger-Gymnasiums: Eine überschaubare Gruppe von 17 Schülern, begleitet von Frau Grundbuchner und Herrn Dürmeier, macht sich auf den Weg nach Barcelona. Adios Deutschland. Hola Spanien.
Im Gegensatz zu unseren Mitkollegiaten, die ihre Reise nach Griechenland bereits am Donnerstag antraten und zwei Tage lang mit Fähre und Bus unterwegs waren, durften wir bequem per Flugzeug reisen und erreichten nach ca. 2 Stunden den Flughafen Barcelona. Angekommen in Sitges, einem kleinen, schönen Örtchen, ca. 45 Minuten von Barcelona entfernt, erkundeten wir sofort den Strand und stürzten uns ins kühle Nass.
Da wir bis auf einen Tag immer gutes Wetter hatten, war der Strandbesuch ein fester Bestandteil unseres Tagesprogramms. Dort, am langen Sandstrand mit vielen Buchten, konnte man nicht nur schwimmen und faulenzen, sondern sich auch sportlich betätigen, wie z.B. Volleyball spielen.
Natürlich soll auch der kulturelle Teil unserer Barcelonareise nicht verschwiegen werden. So konnten wir uns gleich am zweiten Tag durch eine Stadtrundfahrt in Sightseeing-Bussen einen ersten Eindruck von Barcelona verschaffen. Besonders berühmt sind die architektonischen Werke des Künstlers Gaudi, die wir uns nicht entgehen ließen. Wir besichtigten also die Basilika Sagrada Familia, eine 1882 im neukatalanischen Stil entworfene Kirche, die immer noch nicht vollendet ist, und den Park Güell. Ein weiteres Highlight unserer Fahrt war „La Pedrera“, ein Haus, das ebenfalls von Gaudi entworfen wurde, das vor allem wegen seiner wellenförmigen Bauweise bekannt ist.
Aber auch die „Einkaufsbegeisterten“ unter uns kamen auf ihre Kosten. Das Gotische Viertel und die Ramblas, eine große Flaniermeile mit anschließendem Markt, auf dem man von exotischen Früchten bis hin zu uns teils unbekannten Tieren alles kaufen konnte, boten uns ausreichend Gelegenheit für kleine Mitbringsel aus Barcelona. Ein weiterer Höhepunkt waren die eindrucksvollen, farbenfrohen Wasserspiele am Plaça d’Espanya bei Nacht.
Zu unserer großen Freude legten unsere Lehrer eine „lockere Haltung“ an den Tag und Herr Dürmeier stellte eine neue Definition von „Pünktlichkeit“ auf. So war uns bald klar, dass die Anweisung „Um 9 Uhr brechen wir auf“ in Herrn Dürmeiers Zeitrechnung bedeutete, dass wir uns um 9 Uhr schön langsam zum Frühstück einfinden sollten und danach noch jeder Zeit hatte, seine Sachen in Ruhe aus dem Zimmer zu holen. Von Hektik also keine Spur! So war es nicht selten der Fall, dass wir den Zug nach Barcelona um 09.15 Uhr verpassten und erst um10.15 Uhr am Bahnhof in Sitges standen.
Dank Frau Grundbuchner und Herrn Dürmeier gestaltete sich das Programm jedoch sehr abwechslungsreich und es entsprach ganz unseren Vorstellungen einer „Studienfahrt“, an die wir sicherlich gerne zurückdenken werden, nicht zuletzt wegen unserer vielen, frei gestaltbaren Tage.
An dieser Stelle also ein großes Dankeschön der ganzen Gruppe an Frau Grundbuchner und Herrn Dürmeier für diese schöne Woche in Barcelona!
Eva Steinberger, Andrea Knorr, K13