StartseiteSchuleElternFächer

Schule:

Geschichte

Schulverein

Rundgang

Ausbildungsrichtungen

Angebote

Partnerschulen und Fahrten

Unterrichtszeiten

Termine

Veranstaltungen und Aktivitäten

Mitteilungen

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Spatenstich für Erweiterung des GGM

(Artikel aus der HZ; 27.06.2000)

Der Spatenstich zum Erweiterungsbau

Die Fußballtore sind schwerem Baugerät gewichen, am Montag konnte die längst überfällige Erweiterung des GGMs mit geschätzten Kosten von knapp 11,5 Mio Mark in Angriff genommen werden. Die Ehrengäste sprachen nisono von einem "besonderen" und "schönen Tag" für die Schule. Vergessen waren die Querelen vergangener Jahre, als die Maßnahme immer wieder hinausgeschoben wurde.
Einzug soll im Schuljahr 2001/2002 sein. Landrat Hubert Faltermeier ersparte es sich, die Planungs- und Entscheidungsphase-zur Diskussion stand bekanntlich auch die unter dem Strich teurere Aufstockung-nochmals aufzurollen. Die Planungsleistungen für die Norderweiterung samt Teilunterkellung wurden Anfang Februar 1998 vergeben. Von einem errechneten Raumbedarf von 1450 m² Hauptnutzfläche sind seitens der Regierung deren 1376 anerkannt. Bei einem Fördersatz von 47 Prozent kann mit voraussichtlich 4,276 Mio Mark gerechnet werden, dem Landkreis bleiben knapp 7,2 Millionen Mark.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist mit dem ersten Zuschussteilbetrag frühestens im Jahre 2002 zu rechnen. Auf den Landkreis kommen also erhebliche Vorfinanzierungskosten zu. Faltermeier ist allerdings bei den Kosten nicht bange, investiere man doch in die Zukunft. Zunehmend frappierender gestaltete sich in den letzten Jahren die Raumnot.
Schulleiter H. Ludwig, der von einem langen, zähen Kampf bis zum heutigen Tage sprach, erinnerte vor den vielen Gästen aus Politik und Schule daran, dass sich derzeit 29 Klassen 25 Klassenräume teilen. Während der Bauphase wird die Situation noch schlimmer. Dann gibt es 30 Klassen und bei den Unterrichtsräumen fällt noch die Bibliothek weg. Mit einem weinenden Auge nahm er vom ehemaligen Rasenspielfeld Abschied, das überbaut wird. Ausweichen darf man auf die Anlage der Hauptschule am Öchslhofer Bach, wo es noch Abstimmungsprobleme gibt. Bürgermeister Sepp Egger sah die Zukunft des GGM mit der Maßnahme auf Dauer gesichert. Gleichwohl wusste er um die vielen positiven Impulse, die von der Bildungseinrichtung ausgehen. Für Mainburg stelle das Gabelsberger-Gymnasium einen wichtigen Standortfaktor dar. Die Stellung der Stadt als Mittelzentrum werde dadurch gefestigt.
Seinen Dank sprach er dem Landkreis für die Mittel im Rahmen der in die Wege geleiteten Bildungsoffensive aus. Dass sein Herz noch immer am GGM hängt, unterstrich der ehemalige Leiter und jetzige Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Niederbayern, Georg Rauprich. Er sprach von einem Haus, das ein großes Herz besitze, von "einer Perle im Diadem der 37 niederbayerischen Gymnasien". Lobend hob er den Gemeinschaftssinn hervor: "Die Schule ist zu einem echten Lebensraum geworden".
(Artikel aus der HZ; 27.06.2000)